International
Bei den Frauen kam das größte Team aus Tschechien mit vier Teilnehmerinnen, gefolgt von den Niederlanden und Polen mit jeweils 2 Frauen. Jeweils eine Teilnehmerin aus Deutschland und Italien.
Bei den Männern kam die größte Mannschaft aus Italien mit drei Teilnehmern, gefolgt von Polen und Deutschland mit zwei Teilnehmern. Jeweils ein Teilnehmer aus der Slowakei, Tschechien und den Niederlanden.
Insgesamt stellte so Tschechien das größte Team, gefolgt von Polen und Italien.
Die Teilnehmer der Finalrunde mit Daniel Bulka, Bildnachweis: © Ryszard Rak / Kristall Bäder AG
Tagesprogramm: Battles, Battles, Battles
Das Programm war an das der Vorjahre angelehnt. Morgens um 10:00 Uhr gab es einen Eröffnungs-Aufguss mit allen Teilnehmern. Dann folgten im 45-Minutenabstand Wettkampfaufgüsse im Wechsel zwischen Damen und Herren. Bis zum Abschluss Party-Aufguss um 22:00 Uhr gab es dann dazwischen noch den einen oder anderen Showaufguss.
Die Spielregeln für die "Battles" lauteten dabei offiziell wie folgt:
"Jeder Wettkampf-Aufguss ist 15 Minuten lang und besteht aus 4 Runden. In den ersten beiden Runden haben beide Saunameister jeweils ein Lied gewählt, zu dem dann beide performen müssen. In der 3. Runde müssen die beiden miteinander kooperieren. Sie haben vor dem Aufguss etwas Vorbereitungszeit, in der sie sich gemeinsam für ein Lied entscheiden und sich dazu eine Choreografie ausdenken. Die 4. Runde ist das abschließende Battle: Hier geht es um alles. Beide müssen zu Musik freestylen, die sie nicht kennen."
Die Vier Runden
Vor der "Round One" aus dem Off hatten die Teilnehmer kurz Zeit, sich gegenseitig vorzustellen, die Düfte zu benennen und schon Anspielungen auf die gemeinsame Choreografie zu geben.
Die allesamt ätherischen Düfte waren allesamt auf Eiskugeln aufgetropft und wurden mit viel Wasser und Crush-Eis aufgegossen.
"Round One" und "Round Two" waren für das Zeigen von klassischen Wedeltechniken. Nach den Runden tauschten die Teilnehmer jeweils die Seiten vom linken Ofen zum rechten und umgekehrt.
Natürlich sind bei Aufguss-Profis auch schon die klassischen Techniken sehenswert und wurden spielerisch durch Wurftechniken und artistische Drehungen ergänzt.
Die dritte Runde ging es gemeinsam zu bestreiten. Da wurden dann die Handtücher gerne geteilt, also Rücken an Rücken übergeben oder über die Öfen zugeworfen. Applaus gab es vor allem dann, wenn die Tücher nach längerer Flugphase auf der Gegenseite auch ankamen und übergangslos weiter gewedelt werden konnten.
Einer der höchsten Schwierigkeitsgrade, die in der vierten Runde gezeigt wurde, ist, mit zwei Handtüchern gleichzeitig zu wedeln und dabei abwechselnd die Handtücher hochzuwerfen und wieder zu fangen.
Noch schwieriger wird die Übung mit großen Handtüchern.
Bewertung
Die Battles wurden von einer Jury bewertet. Die Kriterien wurden nicht genauer erläutert. Einzelergebnisse wurden keine bekannt gegeben. Am Samstag wurden die genannt, die als die jeweils vier besten in die finalen Battles kamen und danach die daraus vorhergegangenen Sieger.
In der Jury waren erfahrene Saunameister wie Felix Reschke und Peter Storch aus Deutschland sowie Łukasz Dłużniewski aus Polen.
Tickets
Für diese Battles benötigte man als Zuschauer ein Ticket, um garantiert teilnehmen zu können. Dazu konnte man sich als Tageskarten-Gast am Infopoint im Thermenbereich nur noch 2 Tickets aussuchen. Bei freien Restplätzen konnte man auch ohne Ticket am Aufguss teilnehmen.
Reservierung
Dieses Jahr konnte der Eintritt an einem Wettkampftag kostenpflichtig reserviert werden. Außer dem garantierten Eintritt war das mit keinen weiteren Vorteilen verbunden. Die Aussicht auf ein weiteres Aufgussticket wäre eine weitere Motivation, zukünftig vorab zu reservieren.