
Programmheft Sauna-Erlebnis-Wochen "Küstennebel", Quelle: Fildorado
Aktuell: Sauna-Erlebnis-Wochen
Küstennebel
Vom 29.10.2008 bis zum 09.11.2008 fanden die zweiten Sauna-Erlebnis-Wochen des Jahres 2008 im Fildorado statt. Nach dem "Alpenzauber" zu Beginn des Jahres war das Motto dieses Mal "Küstennebel" mit der langen Saunanacht "Sturmnacht" am 08.11.2008.
Passend zum Thema wurden täglich verschiedene Spezialaufgüsse angeboten. Diese hatten alle zum Thema Küstennebel passende Namen, wie "Steife Brise", "Sturmwarnung", "Wattwanderung" oder "Störtebeker".
Nur teilweise war auf Grund des Namens zu erahnen, was man erwarten konnte. In diesen Fällen half dann ein Blick in die ausgelegten Programmhefte oder auf die Aushänge vor den Saunakabinen weiter.
Das Aufgussprogramm bestand insgesamt aus zahlreichen speziellen Varianten der Spezialaufgüsse, die Stammgäste bereits von den bisherigen Sauna-Erlebnis-Wochen kannten. Bei "Sturmwarnung" heizten beispielsweise zwei Saunameister gleichzeitig ein. Die "Wattwanderung" wiederum war ein Aufguss, bei dem in den drei Aufgussrunden jedes Mal ein anderer Duft zum Zug kam: Wacholderheide, dann "Wilder Herbst" und anschließend Nordlandbirke.

Außenbecken bei der Langen Saunanacht, Quelle: Fildorado
Der Saunabereich und speziell der Saunagarten waren passend zum Motto umgestaltet. Die beiden Aufgusssaunen bekamen jeweils Schiffsnamen: Die Kesselsauna hieß Gorch Fock, die Vitalsauna Santa Maria. Durch Schiffsglocken vor den Saunen konnte zu den Aufgüssen geläutet werden. Echtes Strandfeeling kam in der Stollensauna auf. Durch echten Sand wurde die Sauna zur heißen Düne.
Für die weitere Küstenatmosphäre im Außenbereich sorgten ein Schiffswrack und zwei Leuchttürme. Weiter gab es beleuchtete Installationen und nicht zu überhören aus mehreren Lautsprechern eine eindrucksvolle Geräuschkulisse einer starken Brandung samt Möwengeschrei. Zwei Nebelmaschinen machten dann die Umwandlung des Außenbereichs in einen nebligen Küstenabschnitt perfekt!

Küstennebel im Außenbereich, Quelle: Fildorado
Der Auftakt der Sauna-Erlebnis-Woche am 29.10.2008 war schon sehr gut besucht. Die Meersalz-Aufgüsse um 19:00 und 21:00 Uhr in der Gorch Fock waren schon relativ voll. Rekordverdächtig voll (um die 60 Leute) wurde es dann allerdings beim Überraschungsaufguss "Rote Grütze" in der Santa Maria, wo es nach dem Aufguss dann tatsächlich eine ordentliche Portion rote Grütze gab. Das Wetter muss an diesem Tag auch das Programmheft gelesen haben: Nasskalt mit Temperaturen um die 2 °C passten zum Motto. Entsprechend gut besucht war auch die neue Salounge, in der teilweise keine Liegen mehr frei waren.
Am ersten Wochenende und damit zum Ende der Herbstferien gab es auch sehr viele Besucher, die dann die "Steife Brise" und den "Störtebeker"-Aufguss mitmachen konnten. Die steife Brise entpuppte sich als Menthol-Aufguss, bei dem man anschließend draußen mit einem kühlenden Spray abgekühlt werden konnte. Der "Störtebeker" war ein Gletscher- sprich Eisaufguss, bei dem anschließend ein Eisbonbon gereicht wurde. Abends gab es über offenem Feuer frischen Glühwein.
In der zweiten Woche war es deutlicher ruhiger, da die Herbstferien zu Ende waren. In der Meditationssauna gab es einen sanften Meeresrauschenaufguss (mit Meeresrauschen von der CD), in der Innensauna einen langen "Strandspaziergang". Über lange vier Aufgussrunden wurde dazu "Wilder Herbst" (eine blumige Mischung aus Herbstdüften) aufgegossen.
Die lange Saunanacht am 08.11.2008 war sehr gut besucht und die Aufgusssaunen teilweise 10 Minuten vor Beginn des Aufgusses schon so gut wie voll. Im Bereich der Clubsauna gab es mittels Laptop und Beamer eine Filmshow, bei der Saunabar spielte eine Band und im Außenbereich gab es um 22:00 Uhr eine Feuershow. Der Nebel aus den Nebelmaschinen schien an diesem Abend besonders stark zu wabern, so dass man teilweise im Außenbereich kaum noch etwas sah: Der perfekte Küstennebel!
Über der Kesselsauna war ein starker Suchscheinwerfer angebracht, dessen Lichtkegel durch den ganzen Außenbereich schwenkte. Um das Warmwasserbecken waren Kerzen aufgestellt. Das Aufgussprogramm war bewährter Weise ein "Best-of" der zwei vorherigen Wochen. Hier ein Auszug aus dem Programm der Sturmnacht:
- 21:30 Uhr "Sturmwarnung", zwei Aufgießer Duft: Waldbeere
- 22:00 Uhr "Gischt-Aufguss" dazu Saunajoghurt mit Algen, Duft: Grüner Tee und Johannisbeere
- 22:30 Uhr "Helgoländer Spezial" dazu Tücher mit Lavendelöl, Duft: Lavendel
- 23:00 Uhr "Wattwanderung", drei Düfte: Wacholderheide, Wilder Herbst und Nordlandbirke
- 23:30 Uhr "Strandspaziergang" und als Überraschung: Häppchen mit Matjesfilet
- 24:00 Uhr "Sturmwarnung", zwei Aufgießer und die Düfte Tannenspitzen und Johannisbeere

Außenbecken bei der Langen Saunanacht, Quelle: Fildorado
Krönender Abschluss und Finale war der Spezialaufguss "Sturmwarnung" um Mitternacht. Um 23:00 Uhr hatten die Saunameister bereits angekündigt, dass sie um Mitternacht solange aufgießen würden solange die Saunagäste dies wünschten. Entsprechend waren beide Seiten vorbereitet: Die Stammgäste, die diesen Spezialbehandlung schon kannten, sicherten sich die untersten Reihen im Türbereich und die zwei Saunameister hatten ausreichend gefüllte Aufgusskübel dabei. Als Duft gab es "Tannenspitzen" und "Johannisbeere". Zusätzlich hatten die Saunameister noch eine Gießkanne mit weiteren 10 Litern Wasser dabei, so dass insgesamt 20 Liter für die "Sturmwarnung" zur Verfügung standen. Spätestens nach der Ansprache der Saunameister war allen klar: Es wird feucht und es wird heiß! Nach den ersten zwei Runden hatte sich bereits die Hälfte der knapp 40 Saunabesucher verabschiedet. Kurz nach der dritten Runde hat dann auch der erste Saunameister aufgegeben und die Kabine verlassen. Mit den zehn letzten Gästen und dem verbliebenen Aufgießer ging es weiter in die nächsten Runden. Danach ging es schnell. Zuerst gingen noch weitere Saunagäste, dann der verbliebene Saunameister und erst danach die letzten Saunagäste, die stolz waren, die Saunameister ausgesessen zu haben.